Über uns

Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich, Austria
¡Hola chic@s! Wir haben am 13.06.2009 geheiratet! Unsere Hochzeitsseite findet ihr unter www.hochzeit.plienegger.net (Dies war ursprünglich das Tagebuch unseres Erasmus-Aufenthaltes. Jetzt sind wir wieder zuhause und posten immer wieder Neuigkeiten aus unserer Umgebung.)

Dienstag, November 11, 2008

Siedeln

Hallo, liebe Blogleser, falls noch welche übrig sind! Kaum zu glauben, aber der letzte Eintrag liegt schon MONATE zurück. Hier hat sich so viel getan, dass wir gar nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Machen wir einfach eine kleine Bildergeschichte daraus:

Neben Maria's stressiger Arbeit während der Jahresabrechnung und Hans' zahlreichen Nachtdiensten haben wir es endlich geschafft, die Übersiedlung nach Kirchdorf über die Bühne zu bringen. Das heißt, wir haben die Wohnung in Graz aufgegeben, alle Möbel und unglaublich viel Zeug nach Kirchdorf verfrachtet und in Kirchdorf inzwischen das meiste wieder aus den Umzugskisten geräumt. Das Bild zeigt den ersten richtig eingerichteten Raum: Das Schlafzimmer.

Zum Abschluss haben wir noch die Grazer Wohnung ausgemalt und uns dabei mit einem haute-cuisine-Menü bei Kräften gehalten. Maria wird jetzt bis Ende Dezember noch in Graz arbeiten und in Frohnleiten und Übelbach wohnen.

Dazwischen konnten wir glücklicherweise einige Tage freispielen und endlich Hans' Schwester in Paris besuchen. Die folgenden Bilder sprechen für sich:











Romantischer geht's nicht: Picknick unterm Eiffelturm!



Und außerdem laufen die Hochzeitsvorbereitungen auf Hochtouren. Naja, "Hochtouren" ist wohl etwas übertrieben, aber wir haben immerhin schon eine Kirche+Pfarrer, ein Lokal für die Tafel und eine Musikgruppe. Übrigens: Vergesst nicht, euch rechtzeitig um Flüge zu kümmern!!!

Sonntag, Juli 13, 2008

3.6. letzte Prüfung, 2.7. erstes Vorstellungsgespräch, 3.7. erster Arbeitstag!!!

Jaja, jetzt ist alles sehr schnell gegangen: Seit nunmehr eineinhalb Wochen arbeitet Hans als Turnusarzt im Krankenhaus Kirchdorf an der Krems/Oberösterreich!! Es hat sich also gezeigt, dass wir Recht hatten: Wer ein wenig flexibel ist, muss nicht monatelang auf einen Turnusplatz warten! Natürlich war die erste Zeit nicht ganz einfach, schließlich musste von heute auf morgen ein Schlafplatz organisiert werden, wir mussten uns schnell darüber klar werden, wie es nun mittelfristig (zumindest in den nächsten 3 Jahren) weitergehen wird, und vielleicht klingt das für den einen oder anderen Wochenendbeziehungs-Erfahrenen lächerlich, aber für uns, die wir nun seit 8 Jahren zusammen leben, war es wichtig, möglichst schnell wieder einen gemeinsamen Wohnsitz zu organisieren. Jetzt sucht Hans also mit voller Energie eine schöne Wohnung in Kirchdorf und Maria beginnt unterdessen in Graz, die Wohnung "siedelfähig" zu bekommen. Das ist allerdings ohnehin leichter ohne Hans, der sich leider nur sehr schwer von alten, auch unnötigen Dingen trennt. ;-)
In die Arbeit und die neue Umgebung hat sich Hans nun schon ganz gut eingewöhnt, auch, wenn es natürlich noch viel zu lernen gibt. Ein entscheidender Vorteil dieses Turnusplatzes ist auch die Tatsache, dass man im Krankenhaus Kirchdorf den gesamten Turnus am Stück praktisch ohne Wartezeiten absolvieren kann. Nur für Neurologie muss man in ein anderes Krankenhaus wechseln, aber auch das ist schon vororganisiert. Man hat also die Aussicht, dass der Turnus wirklich nur drei Jahre dauern wird. In anderen Krankenhäusern bzw. Bundesländern sind durchaus längere Stehzeiten üblich, entweder ohne Arbeit, oder in einem Fach, das man schon absolviert hat.
Maria wird sich in den nächsten Monaten nach ihrem Umzug in das malerische Städtchen Kirchdorf zunächst der Fertigstellung ihrer Dissertation widmen und danach in der Umgebung auf Arbeitssuche gehen.

Zum Abschluss noch 2 Bilder von der Promotionsfeier:




Und nun ein Vorstoß in neue wegausgraz-blog-Dimensionen: Ein Video vom Festakt!





Noch eine kurze Erklärung zum Turnus:
Der Turnus ist in Österreich so etwas wie die Facharztausbildung zum Allgemeinmediziner. In den drei Jahren muss man folgende Fächer (jeweils festgelegte Zeiten) absolvieren:
Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie, Kinderheilkunde, Neurologie/Psychiatrie, Dermatologie, HNO.

Mittwoch, Juni 04, 2008

Onkel Doktor Johann Plienegger!!




Gestern hatte Hans seine letzte Prüfung (Gerichtsmedizin) und hat damit sein Studium abgeschlossen!!! Er ist jetzt Dr.med.univ. und für einschlägige Jobangebote offen. ;-)
Maria war standesgemäß (???) mit Sekt, Orangensaft und Brötchen zur Stelle.

Mehr Bilder vom Feiern zu Hause bei Hans' Mama folgen noch. Am 20 Juni findet dann noch die feierliche Promotion in der Uni-Aula statt. Das ist dann aber nur mehr eine Formsache (naja, ein bißchen mehr ist es schon...), denn den Bescheid über Studienabschluss und Titelverleihung konnte Hans noch am Tag der letzten Prüfung abholen.

Zum Abschluss noch etwas ganz anderes: Unlängst gesehen am Grazer Jakominiplatz!! Auch die Grazer Verkehrsbetriebe benutzen Windows, wie es aussieht. (Für Computer-Ungeübte: Das ist ein blue screen, eine Fehlermeldung, die auftaucht, wenn gar nichts mehr geht, wenn sich der Computer aufgehängt hat und neu gestartet werden muss.)

Montag, Mai 12, 2008

Turbulente Zeiten...

Jaja, es ist schon wieder recht lange her, aber es hatte seinen Grund: Maria war in der Firma sehr beschäftigt und Hans hatte am letzten Freitag seine Innere-Medizin-Prüfung. Zur Erklärung: In der Studienordnung, in der er studiert, gibt es nur eine einzige Prüfung aus Innerer Medizin. Die umfasst einfach ALLES: Kardiologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Pulmologie, Endokrinologie... Auf der anderen Seite gibt es dafür in Österreich keine Staatsexamen im eigentlichen Sinn am Ende eines Studienabschnittes. Anders gesagt, Hans wird sein Studium mit der letzten Teilprüfung beenden (in seinem Fall Gerichtsmedizin).
Wie auch immer, die Prüfung ist jetzt positiv erledigt!! Was für eine Erleichterung!! Entsprechend entspannt ist dann auch das Wochenende verlaufen. Naja, am Freitag selbst war's noch nicht so entspannend. Da gab Hans noch eine Nachhilfestunde (Mathe, Gleichungssysteme mit zwei Unbekannten) und danach hatten wir, wie jeden Freitag, Probe beim Musikverein. Am Samstag hatten wir dann noch einen Auftritt mit der Musikkapelle, und dann konnte das eigentliche Wochenende beginnen!!
Fast den ganzen Sonntag verbrachten wir gemeinsam mit Hans' Mama, Norbert und Maria's Eltern essend und trinkend bei Hans' Tante Grete und Onkel Fritz, wo wir zum Grillen eingeladen waren. Und heute, am Pfingstmontag, besuchten wir eine Bergmesse und fuhren danach mit einer Dampflokomotive (!). Die Gemeinde Deutschfeistritz (der Nachbarort von Hans' Heimatort Übelbach) hatte den Sonderzug organisiert, dessen Ziel das Sensenwerk Deutschfeistritz war.
Das Sensenwerk ist schon lange außer Betrieb und wurde in ein Museum umgewandelt. Die alten Maschinen sind aber alle noch so weit in Schuss, dass man damit auch heute noch Sensen herstellen könnte. Und so konnten wir Sensenhämmer und ähnliche Schmiedewerkzeuge im Rahmen einer Führung live in Aktion erleben. Die Maschinen werden über Wasserräder und komplizierte Wellen- und Keilriemensysteme (ohne Strom) angetrieben. Wir sahen Schleifmaschinen, Hammerwerke und sogar eine Bohrmaschine, die ausschließlich mit Wasserkraft betrieben wurde! Ein faszinierender Blick in unsere unmittelbare Vergangenheit!
Natürlich war auch die Zugfahrt ein tolles Erlebnis, Rußflecken auf der Nase inklusive.


Zum Abschluss ein Bewohner von Grete's Badeteich:

Sonntag, März 30, 2008

Jeanne was here!!!

Ja!! Jeanne hat uns tatsächlich über Ostern besucht! Sie hat mit uns die Osterfeiertage verbracht und hatte so Gelegenheit, an unseren vielfältigen Traditionen und Osterbräuchen teilzunehmen. Jetzt kennt sie unter anderem die Bedeutung der Worte "Weihfleisch", "Weihfeuer" und "Osterkilos" ;-). (Wenn ihr auch eine Übersetzung für diese Wörter braucht, schreibt uns einfach!) Diese Informationen sind zweifellos von unschätzbarem Wert für Jeanne's weiteren beruflichen, vor allem wissenschaftlichen Werdegang, und der Hinweis "Grundkenntnisse der Steirischen Sprache" wird sich sicher bald in ihrem Lebenslauf bewähren.
Wir haben natürlich auch ausführlich gequatscht und festgestellt, dass wir uns bald wieder treffen müssen, dann hoffentlich auch wieder mit Doro (und vielleicht auch einigen anderen??).
Mehr Bilder gibt's in Jeanne's StudiVZ-Account.


Jeanne und Maria am Grazer Schlossberg


Über die Stiege hinauf ("auffi") auf den Schlossberg




Jeanne hat sich übrigens auch gleich mit unserem Patenkind Franziska gut angefreundet!

Sonntag, März 02, 2008

Paula aufräumen...

Wir sind mit diesem post ja eigentlich schon ein wenig spät dran, denn nach Sturmtief Paula hat sich inzwischen schon ein zweites namens Emma über Österreich ausgetobt. Emma hat sogar 4 Todesopfer gefordert, war aber in der Steiermark nicht so heftig wie Paula vor ca. 4 Wochen. Wir können uns an einen solchen Sturm nicht erinnnern. Nach mehr als 24 Stunden Dauersturm waren unzählige Bäume entwurzelt, Häuser abgedeckt... Auch im Wald von Maria's Eltern hat der Wind einigen Schaden hinterlassen, wenn auch nicht so schlimm, wie beispielsweise in Übelbach, wo ganze Hänge, die ursprünglich bewaldet waren, jetzt kahl sind.
Letzte Woche haben wir Maria's Eltern ein wenig geholfen, die umgeknickten Bäume aufzuarbeiten und abzutransportieren. Es war eine anstrengende Arbeit, aber auch eine gute Abwechslung zu unserer sonst ziemlich kopflastigen Beschäftigung.


Übrigens: Hans hat jetzt eine eigene homepage: http://www.johann.plienegger.net

Dienstag, Februar 12, 2008

Die geretteten Bilder

Jetzt haben wir die Bilder doch noch gefunden!!



Maria, Mareike und Kristian in der Hafen-City

Die Speicherstadt



Der Hafen von oben


Abendstimmung

Ein typisches, reetgedecktes Friesenhaus auf Föhr



Maria, Jan und Maria während unserer Inselrundfahrt



Der Strand von Wyk

Die Wohnküche unserer Ferienwohnung



Der Blick vom Deich aufs Wattenmeer während Ebbe

Freitag, Februar 08, 2008

Im Hohen Norden

Lang, lang ist's her... Naja, wir haben eine gute Ausrede: Maria's Laptop scheint endgültig den Geist aufgegeben zu haben und Maria hatte soooooo einen schönen Artikel über unseren Silvesteraufenthalt auf Föhr geschrieben, den wir bis jetzt noch nicht retten konnten. Und überhaupt: Ihr seid genauso lasch mit den Kommentaren. Hallo?? Liest diesen Blog überhaupt noch jemand??? Jetzt kommt also erst einmal die Kurzfassung der Ereignisse der letzten Monate (!):

Am 27. Dezember flogen wir ab in den Hohen Norden, nach Hamburg. Dort holte uns Mareike's Vater vom Flughafen ab und brachte uns zu Mareike's Elternhaus. Dort erhielten wir gleich die großartige Nachricht, dass Kristian (unser Erasmus-Quoten-Däne) auch nach Hamburg kommen würde um mit uns den nächsten Tag zu verbringen. Es war super, die beiden wiederzutreffen!! Wir verbrachten also einen Abend und den nächsten Tag in Hamburg unter Mareike's ortskundiger Führung und nutzten die Gelegenheit, uns gegenseitig ausführlich über alles Wichtige und weniger Wichtige aus unseren Leben zu berichten. Viel zu früh verabschiedeten wir uns dann wieder (wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!!), denn für Kristian ging es zurück nach Dänemark und für uns weiter auf die kleine Nordseeinsel Föhr.

Wir fuhren mit Zug und Fähre in die Haupt"stadt" der Insel, wo uns Maria und Jan schon erwarteten, mit denen wir gemeinsam eine (sehr günstige!!) Ferienwohnung gemietet hatten. Für alle, die Jan und Maria nicht kennen: Jan stammt aus der Nähe von Kiel und hat mit Hans zugleich begonnen, in Graz Medizin zu studieren. Und, ja: Jan hat auch eine Maria. ;-) Sie stammt aus Kärnten, hat technische Chemie studiert und arbeitet jetzt in Linz.
Der Aufenthalt auf der Insel war wirklich ein Erlebnis! Die Wohnung war perfekt eingerichtet (inkl. Mikrowelle, Toaster, Wasserkocher...) und sehr zentral gelegen, sodass wir gemütlich zu Fuß zum Hafen spazieren konnten. Das Wetter war mild und die Insel wunderschön. Für uns Gebirgsbewohner war besonders das unglaublich flache Land und das Wattenmeer faszinierend. (Im Sommer kann man während der Ebbe zu Fuß von einer Insel zur anderen wandern!)
Ein Freund von Jan, der auf der Insel ein Bekleidungsgeschäft betreibt, sagte uns, wenn er vorhabe, auf den in 12m Höhe gelegenen Dachboden seines Hauses zu gehen, müsse er sich vorher einige Zeit am 8m hohen Deich akklimatisieren. :-)

Silvester verbrachten wir ruhig und gemütlich zu viert in der Ferienwohnung. Die Kalorien des Suppen-Fondues und des vielen guten norddeutschen Essens der Vortage (Grühnkohl, Labskaus...) versuchten wir mit Charade-Spielen wieder abzubauen.

Dann verbrachten wir noch einen Abend am Festland bei Jan's Eltern und traten schließlich die Heimreise an.

Für Maria ging gleich die Arbeit wieder los, aber ab Januar nur mehr 25 statt 40 Stunden pro Woche, dadurch hat sie jetzt auch mehr Zeit für Uni und Diss. Hans absolvierte im Januar sein letztes Praktikum und seine vorvorletzte Prüfung (Zahnheilkunde). Jetzt strebert er für die große Innere-Medizin-Prüfung.

Die meisten Bilder von Föhr sind leider auch auf dem blöden Laptop, daher vorerst nur ein Bild: Es zeigt Maria und Kristian, die gerade dabei sind, eine "Abkürzung" vom Baustellengelände für die neue Luxus-Hafencity von Hamburg zu nehmen...