Über uns

Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich, Austria
¡Hola chic@s! Wir haben am 13.06.2009 geheiratet! Unsere Hochzeitsseite findet ihr unter www.hochzeit.plienegger.net (Dies war ursprünglich das Tagebuch unseres Erasmus-Aufenthaltes. Jetzt sind wir wieder zuhause und posten immer wieder Neuigkeiten aus unserer Umgebung.)

Montag, März 19, 2007

Anfang

Anfang
Damit man sieht, dass das Leben weitergeht, und es doch noch nicht das Ende war, hier ein kurzer Bericht, was sich inzwischen alles in Österreich getan hat.
Wir wurden in Wien von Maria's Bruder (Christian) und dessen schwangerer Frau (Karin) abgeholt. Gemeinsam gabs dann beim anderen Bruder (Walter) ein grandioses Frühstück mit Semmeln und Extrawurst (!). Walter brachte uns dann in die Steiermark, wo wir erst bei Maria's Eltern und dann bei Hans' Mutter weitergefüttert wurden. Am nächsten Tag inspizierten wir unsere Wohnung, die wir in perfektem Zustand vorfanden – que guay!. Auch das Auto ist noch fahrtüchtig, also allgemeine Erleichterung. In die diversen Vereine wurden wir recht schnell wieder eingegliedert, bereits am Tag nach der Ankunft war die Jahreshauptversammlung des Musikvereins. Unsere alten „Amterln“ behielten wir auch nach der Neuwahl (Maria darf weiter schreiben, Hans sich mit den Jugendlichen herumschlagen). Die Woche drauf gings schon voll auf der Uni los und seither sind wir in erster Linie dort anzutreffen. Hans hat bereits die Praktika von Neurologie und Sozialmedizin hinter sich heute beginnt das Kinderheilkunde-Praktikum. Maria schlägt sich mit dem Computer herum, versuch CAD und C-Programmieren zu lernen. Und hofft bei ihrer Diss weiterzukommen – schaut aber nicht so schlecht aus. Einige Skype-Treffen wurden ja bereits absolviert, und wir hoffen, dass noch viele folgen werden. Ebenso wie wir hoffen, dass uns viele „Ausländer“ in Graz heimsuchen. Übrigens: Hier schneit es gerade. Nachdem es gestern 20°C gehabt hat (es blühen schon überall die Narzissen, Primeln und Krokusse), ist heute der Winter zurückgekehrt. Wir belassen es bei diesem unspektakulären Bericht und melden uns demnächst wieder. Wahrscheinlich auch mit Bildern...

Ende

Fin (Ende)

So, liebe fleißige, sporadische und zufällige Blogleser: Dieser Eintrag ist der letzte in unserem Erasmus-Tagebuch. Entschuldigt bitte, dass wir so lange nichts von uns hören haben lassen. Im folgenden kommen unsere mehr oder weniger glaubhaften Ausreden:

Ausrede Nr. 1: Abreise vorbereiten.
Zugegeben, diese Ausrede ist eigentlich nicht gut haltbar, zumal wir uns erst vor einigen Tagen an den Gedanken unserer Abreise gewöhnt haben, und erst heute, am letzten Tag unseres Aufenthaltes, die Koffer endgültig gepackt haben. Aber trotzdem: Viele Sachen wollten erledigt werden. So mussten wir zum Beispiel organisieren, was mit unseren Habseligkeiten passieren sollte, die wir in Teneriffa lassen wollten. Schnell stellte sich heraus, dass wir einige gute Abnehmer für unser Zeugs gefunden hatten. Wir verteilten unsere Essensreste, Blumen und Küchenutensilien an Erasmus-Studenten, deren Identität wir hier nicht preisgeben wollen. Unser „Bett“ haben wir schlussendlich im Restmüll entsorgt, denn nichts anderes war es inzwischen geworden: Restmüll. (Hart an der Sperrmüll-Grenze)

Ausrede Nr. 2: Diverse Abschiedsaktivitäten:
Diese Ausrede finden sicher alle toll, die mit uns an den verschiedenen Fressgelagen teilgenommen haben. Die Leser aus Österreich und Deutschland werden sie wohl dennoch als faul bezeichnen. Aber egal, wir hatten unseren Spaß! :-)Es begann mit Sofía's Geburtstagsfeier (Ihr erinnert Euch: Sofía ist die peruanische Medizinstudentin). Wir trafen uns bei einem sehr guten Chinesen und feierten in einer internationalen Runde. Schließlich wurde „Happy Birthday To You“ auf spanisch, englisch, deutsch, französisch und am Ende von einer sichtlich verlegenen, aber entschlossenen Kellnerin auch noch auf chinesisch angestimmt!Danach begannen unsere eigenen Abschiedszeremonien. Mit einem Haufen Leute trafen wir uns in einer super Pizzeria, um unseren und Yem's (Jeanne auf kanarisch, für alle, die es noch nicht mitbekommen haben) Abschied zu feiern. Das Essen war wunderbar und die Portionen, vor allem die Salate, unglaublich groß. Nach dem Essen und ausführlichem Quatschen gingen wir noch mit einigen Leuten ins „Farándula“. Das ist eine kleine, gemütliche Bar mit Sitzkissen statt Stühlen. Sehr gemütlich!Am Sonntag machten wir uns ein letztes Mal auf, das Meer zu sehen. (Fast wagnerhaft pathetisch, oder? Triiiiiiiiiistan!!!) Wir fuhren mit Jeanne nach Bajamar und wanderten dann am Strand entlang nach Punta de Hidalgo, wo endlich die Sonne so stark geworden war, dass wir auch noch ein wenig planschen konnten. Dann besuchten wir noch Theresa (Ihr wisst schon: Die mit dem spanischen Freund) und abends waren wir noch bei Inga eingeladen. Und was glaubt Ihr, was wir dort getan haben??? Richtig: Ausgezeichnet gefuttert! Inga und ihr Freund Michel hatten Fisch und ein Gemüsegratin gemacht, und Inga's Mousse au Chocolat ist nach zweimaligem Genuss schon legendär! Das Essen war wirklich Wahnsinn und wir konnten noch einmal so richtig schön gemeinsam Zeit verbringen. Dann folgte eine sehr traurige Angelegenheit: Wir mussten uns von Yem verabschieden. Wir trösteten uns mit einem baldigen Wiedersehen (es steht schon fast ein Termin), aber so richtig geholfen hat das auch nicht. Als Jeanne im Bus Richtung Südflughafen saß, wurde uns bewusst, dass es jetzt auch für uns bald so weit sein würde. Yem, wir vermissen dich!!!! Am Abend ging Hans noch ein letztes Mal zum Hapkido. Maria kam ihn abholen, und Miguel, unser Trainer, lud uns für den nächsten Tag auf ein Getränk und ein Tratscherl in die Innenstadt ein. Danach gab es in unserer Wohnung ein kanarisch-österreichisches Abschiedsessen. Es gab Arepas, die guuuuuute Mojo-Sauce von Dani's Mama, Gofio, Crema de Gofio, Wienerschnitzel und Petersilienkartoffeln, dazu kanarischen Rotwein und als Nachspeise selbstgemachten Apfelstrudel. Am Dienstag verabschiedeten wir uns dann sehr herzlich von Miguel, der gerade dabei ist, ein neues Haus zu bauen und uns bei dieser Gelegenheit auch gleich dorthin eingeladen hat. (Wenn es fertig ist! Nicht zum Arbeiten!) Danach ging Hans in ein Handy-Geschäft, um unsere spanischen Telefone für alle Netze freizuschalten. Außerdem bekamen wir noch Besuch von Mareike und wir verbrachten gemeinsam einen ruhigen letzten Abend in La Laguna. Heute, nein, inzwischen gestern kamen Johanna und Mareike zum Mittagessen zu uns. Es gab eine typische Hans-Spezialität: Reste-Laibchen, in diesem Fall aus Soja-Granulat, Ei, Karotte, Lauch, Petersilie und Knoblauch. Dazu machten wir Papas Arrugadas. Später trafen wir uns noch mit Emilio in der Zumería, die direkt in unserem Gebäude ist. Die ist wirklich sehr, sehr gut! Der Mangosaft ist fast ein Mangomousse! Emilio hat ernsthafte Absichten geäußert, uns besuchen kommen zu wollen. Außerdem scheint ihm Jeanne auch ziemlich zu fehlen. Er hatte am Sonntag extra die Katze aus Icod mitgebracht, damit Jeanne sie noch einmal sehen konnte! Sie hat ganz schön zugenommen und ein schönes, glänzendes Fell bekommen (Die Katze!) Ja, und dann kamen auch schon Inga und Michel, die uns liebenswürdigerweise mit dem Auto zum Flughafen brachten. Dort gab es dann ein böses Erwachen: Anfangs wollten wir unsere Tickets am Spanair-Schalter updaten lassen, da es eine Flugplanänderung gegeben hatte. Nach langem Anstehen in der Schlange erfuhren wir, dass eine Änderung gar nicht notwendig sei. Also ab zum Check-In: Und jetzt kommt's: Wir hatten jeweils 6kg zuviel Gepäck, und sollten also für 12kg Übergepäck 120€ zahlen!!! Inzwischen gilt das 30kg-Limit für SpanairPlus-Mitglieder nicht mehr! Wir hatten also jeweils statt den 20 erlaubten jeweils 26 Kilo. Die sehr freundliche Dame, die uns am Spanair-Schalter abkassieren sollte, rief dann aber noch einmal beim Check-In an und handelte unsere Schuld auf 5kg herunter. Menos mal (Gott sei Dank!). Bei der Sicherheitskontrolle wurde Hans' Rucksack dann noch einmal kritisch beäugt: Das Stethoskop, das Otoskop und das Trompetenmundstück in Kombination waren den Sicherheitsbeamten dann doch zu viel. Aber es liess sich ja alles aufklären, und so konnten wir endlich in den Flieger einsteigen, der diesmal viel bequemer war als bei unserer Anreise. Aber ich schweife ab: Wir waren immer noch bei unseren Ausreden.

Am Ende kommt, dramaturgisch perfekt, die beste: Ausrede Nr. 3: Bürokratie
Hans' engagierter Erasmus-Koordinator hatte beschlossen, wieder einmal genau zu dem Zeitpunkt zu verreisen, zu dem die Erasmus-Studenten kommen und gehen. Er hatte Hans zwar versprochen, das wichtige Anrechnungsformular sofort nach seiner Rückkehr vorzubereiten und nachzuschicken, aber Hans wollte nicht ohne irgendeine Bestätigung seiner Noten abreisen. Also ging er zunächst zum Fakultätssekretariat, um so etwas wie einen Studienerfolgsnachweis zu bekommen. Die Sekretärin wollte ihm aber nichts geben (Das macht schließlich Justo!!!) und verwies ihn an die verantwortlichen Professoren. Von diesen bekam er nur von der HNO-Professorin tatsächlich eine Bestätigung. Alle anderen schickten ihn zu den Institutssekretariaten. Dort erklärten die Sekretärinnen, er solle sich direkt an die Professoren wenden...Eine Sekretärin wollte ihm anfäglich helfen, entschied sich aber anders, nachdem sie mit ihrer Kollegin gesprochen hatte. Also ging Hans noch einmal zum Fakultätssekretariat, weil er inzwischen von einem Zertifikat gehört hatte, dass man bezahlen muss. Er erklärte also am Montag, dass er am Mittwoch abreise und dringend diesen Zettel brauche. Dann zahlte er 22€ ein und ging am Dienstag in der Hoffnung hin, die Bestätigung in Empfang nehmen zu können. Die Sekretärin nahm dann aber nur den Zahlungsbeleg entgegen und sagte, Hans könne die Bestätigung am Freitag abholen! Hans glaubte, seinen Ohren nicht trauen zu können und erklärte noch einmal, dass er am Mittwoch abfliegen würde. Daraufhin sagte ihm die Sekretärin, er solle es halt am nächsten Tag noch einmal versuchen. Auch am Mittwoch hatte Hans dann, wie erwartet, keinen Erfolg. Es waren erst zwei (von 6!) Lehrveranstaltungen von den Professoren gemeldet worden! Die Sekretärin, die sich gleich zu Beginn des Parteienverkehrs in die Cafetería verziehen wollte (Hans konnte sie vorher abfangen), hatte aber wohl doch ein schlechtes Gewissen und sagte, sie würde Hans die Bestätigung nachschicken. Jetzt hat er Zwar keine Bestätigung in der Hand, aber immerhin einen Plan B, wenn sich Justo zu viel Zeit lässt.Jetzt sitzen wir in Madrid Barajas am Flughafen und warten mit gemischten Gefühlen auf unser Flugzeug nach Wien. Einerseits freuen wir uns schon auf die Leute zuhause und nicht zuletzt auch auf unsere eigene Wohnung, andererseits fehlen uns jetzt schon unsere Erasmus-Freunde und „unsere“ Insel. Aber jetzt fliegt ja auch Ryan-Air nach Teneriffa, da können wir ja bald wieder auf Besuch kommen!

Am Ende möchten wir uns bei Euch bedanken, dass ihr so treu unseren Blog verfolgt und manchmal auch kommentiert habt. Bitte schaut von Zeit zu Zeit wieder einmal auf diese Seite, weil uns der Gedanke im Kopf herumspukt, auch zuhause in etwas größeren Abständen das Tagebuch weiterzuführen.

¡Hasta luego! H&M

Vorletzter Eintrag

Día de la Doro (Dorotag)
Am Montag war hier ein hoher Feiertag: El Día de la Doro. Sie kam an diesem Tag an, um mit uns eine Woche zu verbringen. Hans holte sie vom Südflughafen ab, Maria und Jeanne mussten erst auf die Uni und warteten deshalb in Santa Cruz. (Maria schrieb freiwillig (!) eine Prüfung über „Geomorfología volcanica“.) Es war sofort wieder wie „früher“ und es fühlte sich gar nicht an wie ein Besuch, sondern einfach so, wie es hier eben sein sollte. Wir waren wieder komplett.
Zu allererst wurde ausiebig getratscht und abends kam dann Emma zum Abendessen zu uns. Emma flog am nächsten Tag nach Murcia, wo sie jetzt weiterstudieren wird.

Despedida de Emma (Abschied von Emma)
Am Dienstag hieß es für Emma Abschied nehmen. Wir begleiteten sie noch zum Flughafen und sahen auf dem Heimweg ihren Flieger über uns Richtung Festland-Spanien verschwinden. David blieb aufgrund von einigen Uni-Aktivitäten noch ein paar Tage länger und blieb also als Strohwitwer zurück. Maria schrieb dann ein letztes Mal eine Arbeit auf spanisch, diesmal eine Abschlußarbeit für die Exkursionsreihe. Da sie am Donnerstag abgegeben werden musste wurde es ziemlich früh...äh spät. Hans ging mit den Mädels laufen, wobei Jeanne von Doros Pulsuhr überrascht wurde, die ständig sagte: „Ihr müsst schneller laufen.“, wo sie doch mit Maria ein ganz anderes Tempo gewohnt gewesen war (Hans erlaubte sich die Frechheit daneben her zu gehen!).

Playa Bollullu y Cenita (Bollullu-Strand und Abendess“chen“)
Am Mittwoch wollten wir mit Doro an den Strand. Und einer der schönsten Strände ist nun einmal Bollullu. Wieder einmal machten wir uns mit der Guagua auf den Weg dorthin. Nach einer kleinen Wanderung genossen wir den Strand. In die Fluten warf sich nur Hans, die „pibas“ (Mädels) wagten sich nur bis zu den Knien in die eisigen Fluten. Wir mussten uns relativ früh auf den Heimweg machen, weil wir noch einmal Sprachkurs bei May hatten. Wir spazierten aber diesmal nach Puerto de la Cruz und suchten nicht wieder irgendeine komische Bushaltestelle. Dieser Weg ist sehr schön und bestimmt nicht länger als der andere. Nach dem Sprachkurs gingen wir gemeinsam mit May in „unsere“ Tasca (Majamon), um die „cenita“ (Abendess“chen“) mit der gesamten Truppe nachzuholen, die ja zuerst leider ohne Doro stattfinden hatte müssen.

Ultimas cosas en la universidad (Letzte Dinge auf der Universität)
Am Donnerstag stoben wieder einmal alle in alle Richtungen auf ihre Unis um alles mögliche zu erledigen. Jeannes letzte Lehrveranstaltung hätte ursprünglich am Dienstag abgeschlossen sein sollen. Hätte. Aber der Professor wollte dann noch ein paar „locuras“ (Dummheiten), wie zum Beispiel, dass sie alle Zeitungen, die sie analysiert haben, als Kopie in den Anhang geben sollten. Der Anhang wurde dann ungefähr 5x so dick wie die eigentliche Arbeit. Und am Freitag sollte dann noch jedes Gruppenmitglied ein Referat über seinen Teil halten. Uäh! Maria wanderte auf die Uni um dort ihre Arbeit abzugeben, was sie auch erfolgreich erledigen konnte. Am frühen Nachmittag trafen sich dann Maria, Doro, Jeanne, Mareike und ihr Freund im Pan Paris, da die beiden letzteren wieder aus La Palma zurückgekehrt waren und jetzt ihren Wanderführer zurückhaben wollten, der durch ganz blöde Umstände immer noch bei Maria und Hans weilte. Hans nutzte die Zeit um zu lernen, da er doch am Samstag Augen-Prüfung hatte. Am Abend kam noch Inga vorbei, um sich mit Hans' Hilfe auf die Gyn-Prüfung vorzubereiten. Maria, Jeanne und Doro gingen zu einer Filmvorführung in der Aula de Educación wo ein ganz berühmter Regisseur anwesend war, dessen Name wir leider schon wieder vergessen haben, und dessen Fragestunde uns zu wunderbaren Fotos inspiriert hat.
David hatte seine Sachen bei uns untergebracht, nachdem er aus seiner Wohnung ausgezogen war weil die Situation dort unerträglich geworden war. Er wollte dann eigentlich weiter zu Rachel und Fab um dort zu übernachten. Nachdem er sich um Mitternacht noch immer nicht gemeldet hatte, riefen wir ihn an. Er wollte auf der Uni übernachten! Wir quartierten ihn dann schließlich in unserem Wohnzimmer auf einer Matratze ein.

Coso de Carnaval (Karnevals-Umzug)
David hatte am Freitag seine letzte Prüfung. Wir begaben uns wieder auf die Unis um organisatorische Dinge zu erledigen. Doro und Maria kochten gemeinsam „Green Curry“-Gerichte (typisch Thailändisch) und versorgten mit dem Essen nachmittags Hans, und vor allem Jeanne und Sophie, die davor ihren Vortrag gehabt hatten und ziemlich k.o. waren. Abends machten wir uns gemeisam auf nach Santa Cruz um dort den Carnaval-Umzug zu bestaunen. Die Fotos sprechen dabei wahrscheinlich für sich. Wir sind aber bereits wieder heim gefahren, als die Party so richtig los ging, nachdem Hans ja am Samstag Vormittag seine Augen-Prüfung hatte.

Coche de alquiler, examen y excursión (Mietauto, Prüfung und Ausflug)
Am Samstag fuhren Maria und Doro mit dem Bus zum Flughafen um dort ein Mietauto abzuholen, dass wir am Abend zuvor bestellt hatten. Doro hatte die Bestätigung erhalten, dass das email angekommen war, nicht aber die Bestätigung, dass die Bestellung wirklich funktioniert hat. Der Mann am Schalter konnte unsere Reservierung nicht finden und fragte uns, ob wir eine Bestätigung erhalten hatten, worauf wir natürlich mit „ja“ antworteten. Ausserdem hatten wir irgendwie Probleme gehabt, den korrekten Preis anzuzeigen. Manchmal erschien 42 €, manchmal 32 €. Der Mann am Schalter meinte dann, er könne uns schon ein Auto geben, aber er findet halt unsere Reservierung nicht, d.h. auch den Preis nicht und fragte uns darum. Da sagten wir natürlich 32 €. (Kleine Anmerkung am Rande: Einige Zeit später erhielt Doro eine email mit der Ablehnung der Buchung :-)). Jeanne war in der Zwischenzeit damit beschäftigt für uns Brote zu richten, wie es sich für eine richtige Hausfrau gehört und Hans saß bei der Augen-Prüfung. Nachdem David auch nichts mehr zu tun hatte, packten wir ihn auch gleich mit ein und als Hans wieder daheim war fuhren wir in die Cañadas, wo wir die Wanderung um die Roques de García machten. Und alle lernten brav, was Maria ihnen über saure und basische Lavaströme und Diques vortrug. Wir machten noch einen kleinen Abstecher in den Krater von Montana Samara (wieder mit Vortrag von Maria :-)) um danach zum eigentlichen Ziel zu gelangen: Zum Restaurant in Garachico. Dort trafen wir uns mit Mareike und Stefan und speisten wieder einmal vorzüglich. Alles in allem ein ziemlich erfüllter Tag.

Tacoronte, Puerto y Tortilla (Tacoronte, Puerto und Tortilla)
Sonntag Mittag mussten wir das Mietauto zurückgeben. Wir wollten das Auto noch ein wenig nutzen und fuhren so mit Doro nach Tacoronte. Der erste Eindruck war nicht besonders erhebend, aber als wir die Altstadt schließlich doch gefunden hatten, entdeckten wir wieder einmal ein sehenswertes Stück von Teneriffa. Doro wollte noch einmal gerne zum Meer, da das Wetter aber alles andere als warm war, beschlossen wir nach Puerto zu fahren, wo man sowohl im Meer waten als auch spazieren gehen kann. Dort schleppten wir Doro noch einmal in den Jardin Botanico, den Botanischen Garten, den wir noch nicht kannten. Von dort spazierten wir zur Playa Martianez, am Meer entlang bis zur Playa Jardin und wieder zurück zum Busbahnhof. Das Baden haben wir dann doch gelassen, es war einfach zu kühl. Abends kam Johanna zum gemeinsamen Tortilla-Kochen und -Essen. Jeanne und Inga kamen noch später dazu. Inga bedankte sich mit einem traumhaften Schoko-Mousse bei Hans für die Lern-Unterstützung. Und der Rest profitierte mit...mmmhhhh!!!

Otra vez despedida (Wieder einmal Abschied)
Am Montag brachten wir wieder einmal Doro zum Bus zum Flughafen „Abschied, die zweite“. Diesmal war es nicht ganz so schlimm, weil auch unsere Tage ja bereits gezählt waren. Trotzdem wollten wir unsere Doro nur ungern hergeben. Anschließend machten wir einen ausgedehnten Einkaufsbummel in Santa Cruz. Am Abend kamen noch Mareike und Jeanne vorbei, wir beschlossen jedoch einstimmig, dass wir zu müde für „Fiesta“ sind (Rosenmontag ist ein „día fuerte“ für Fortgeher).