Über uns

Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich, Austria
¡Hola chic@s! Wir haben am 13.06.2009 geheiratet! Unsere Hochzeitsseite findet ihr unter www.hochzeit.plienegger.net (Dies war ursprünglich das Tagebuch unseres Erasmus-Aufenthaltes. Jetzt sind wir wieder zuhause und posten immer wieder Neuigkeiten aus unserer Umgebung.)

Dienstag, November 15, 2011

Es tut sich was...

Am 16.12.2011 öffnet die Wahlarztpraxis Dr. Plienegger ihre Pforten! Noch laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, aber es geht in die Zielgerade. (Man muss an unglaublich viele Kleinigkeiten zugleich denken!) Maria lernt zusätzlich für die Prüfung des Ordinationsgehilfinnenkurses und arbeitet an Folgeprojekten ihrer Dissertation.
Wir halten Euch jedenfalls auf dem Laufenden! (Ganz aktuelle Infos zur Praxisgründung gibt's auch auf Twitter unter DrPlienegger.)

Sonntag, September 25, 2011

Ping!

Kaum zu glauben, aber war: Es gibt uns noch! Und es ist viel passiert in letzter Zeit: Maria ist nun Frau Dr. rer. nat. Maria: Sie hat ihre Dissertation fertiggestellt, das Rigorosum bestanden und arbeitet nun selbständig an weiterführenden Aufträgen, die sich aus der Dissertation ergeben haben, für die GIS-Abteilung des Landes Steiermark.
Hans wird in einem Monat und einer Woche seinen Turnus abschließen. Wie es genau weitergeht, steht zwar noch in den Sternen. Das Ziel ist aber jedenfalls eine eigene Praxis für Allgemeinmedizin (Maria macht übrigens gerade nebenbei die Ausbildung zur Ordinationsgehilfin. Ja, liebe Leute aus Deutschland: Praxis heißt bei uns Ordination). ;-)


Es folgen ein paar Blitzlichter aus der nicht mehr ganz jungen Vergangenheit:

Einer alten Tradition am Institut für Geographie und Raumforschung der Uni Graz folgend, wird einem Absolventen nach der Prüfung die Krawatte abgeschnitten. Nun trug Maria aber keine Krawatte zu ihrer Prüfung. Also hat ihr Hans einfach nachher eine umgehängt und abgeschnitten. Der Instituts-Bibliothekar, der schon einmal einer Studentin statt einer Krawatte die Haare abschneiden hätte sollen, war erfreut über diese Variante und versicherte, die abgeschnittene Krawatte erhalte einen Ehrenplatz an der dafür vorgesehenen Ehrenwand.



Außerdem sind wir inzwischen schon wieder Tante und Onkel geworden: Willkommen, Xenia Isabella Kaufmann!



Und ein weiteres freudiges Ereignis verdient hier eine Erwähnung: Hans' Mama und Norbert haben (endlich!) geheiratet. Wir gratulieren hiermit noch einmal auf elektronischem Wege!

Dienstag, November 24, 2009

Schnell mal zwischendurch wieder ein Blog-Eintrag...

Hallo, liebe LeserInnen!

Es ist wieder höchste Zeit für einen Blogeintrag. Nach der Hochzeit waren wir ja bisher sehr nachlässig... Aber wir geloben Besserung!
Trotzdem wird dieser Eintrag recht kurz bleiben: Es ist schon spät und morgen wartet wieder die Arbeit. Nur so viel: Es gibt uns noch und auch der Blog lebt noch!

Vor kurzem hatten wir wieder einmal Besuch aus Wien von unserer Nichte und ihren Eltern.

Es war ein schönes, entspannendes, und aufgrund der überraschend vielfältigen Shopping-Möglichkeiten in Kirchdorf für die Kreditkarten unserer Besucher herausforderndes Wochenende.
Am Ende musste Hans tatkräftig das Hochzeitsgeschenk von Maria's Eltern gegen die Verlagerung nach Wien verteidigen - mit Erfolg!

Mittwoch, Juli 01, 2009

Eine besondere Begebenheit

Endlich schafften wir es Euch von einer besonderen Begebenheit erzählen, die sich schon vor einiger Zeit ereignet hat und die man wirklich nicht alle Tage erlebt:

Es war 6 Tage vor unserer Hochzeit und wir mussten in Graz die Programmhefte abholen und hatten noch ein paar kleinere Erledigungen. Wir fuhren mit unserem nun doch schon in die Jahre gekommenen Auto kurz vor Mittag über den viel befahrenen Griesplatz. Hans wollte schalten, trat auf die Kupplung, es machte "klack" und das Kupplungspedal kam nicht mehr heraus. Mist! Also Warnblinkanlage rein, ausrollen lassen, daneben ständig Busse, Autos, Gegenverkehr. Wir konnten noch nicht einmal richtig nachdenken, was wir machen sollten, kam ein türkisch-stämmiger Mann mittleren Alters zu uns und wollte uns helfen, das Auto in eine Parklücke zu schieben. Nachdem er sah, dass sich das Auto noch starten ließ, gab er Hans Anweisungen, wie er trotzdem weiterfahren konnte. Um den Schaden zu begutachten bogen wir in die nächste Seitenstraße ein und blieben stehen. Es stellte sich heraus, dass da wohl etwas am Kupplungsseil kaputt sein musste. Hans überlegte schon den ÖAMTC zu rufen, da kam der Mann von vorhin um die Ecke gebogen und fragte, ob wir es selbst reparieren können. Nachdem wir verneinten, fragte er, ob wir jemanden kennen, oder ob wir zu der Werkstatt gleich gegenüber wollten. Da sahen wir erst, dass im Hinterhof eine Autowerkstatt untergebracht war. Der Mann half uns, unsere Karre dorthin zu schieben, spornte die ebenfalls türkisch-stämmigen Mechaniker an, gleich nachzuschauen, was kaputt sei. Eine Handvoll Männer hängte sich über unser Auto und zogen dann auch gleich das gerissene Kupplungsseil heraus. Wir fragten was wir jetzt machen sollten. Der Mann meinte darauf gleich zu den Mechanikern: "Na das repariert ihr doch gleich! Wie lange dauert es? Und wieviel kostet es?" Einer der Männer ging zum Computer, sagte uns dann, dass es wohl ca. eine halbe Stunde dauern und alles inklusive 70,- € kosten würde. Wenn wir in einer Stunde wieder da wären, wären sie sicher fertig. Wir bedankten uns bei dem hilfsbereiten Mann, von dem wir leider nicht den Namen wissen und wollten ihm ein kleines Trinkgeld geben. Er wollte nicht annehmen und meinte: "Ich bin Geschäftsmann, ich verdiene gut. Und ihr seid ja arme Studenten." Nachdem ihm Hans gesagt hatte, dass er Mediziner ist, meinte er: "Passt schon, einen Arzt kann man immer brauchen." Nach einer Stunde kamen wir wieder, das Auto war fertig, wir bekamen die Rechnung über 70,- € in die Hand und der Mann im Büro sagte, dass er das Trinkgeld dem Mechaniker weiterleiten werde.

Es wird sehr viel über unsere Mitmenschen "mit Migrationshintergrund" geschimpft, besonders der Bezirk Gries ist immer wieder Zentrum der "Ausländerdiskussion". Wir können Euch nur sagen, dass dieses Erlebnis wirklich großartig war. Diese Hilfsbereitschaft war einfach unglaublich und hat unser Vertrauen in die Menschheit wieder gestärkt. Es kommt nicht darauf an, wo man herkommt, welche Sprache man spricht oder welche Religion man hat, wenn man so aufeinander zugeht. Überall gibt es Menschen, die einem sympathischer oder weniger sympathisch sind, aber es entgeht einem so vieles, wenn man manchen davon nur aufgrund von Vorurteilen keine Chance gibt.

Wir wollen hier nochmals dem hilfsbereiten Geschäfsmann vom Griesplatz sowie der Autowerkstatt Boxenservice Ahmet Özer, Dreihackengasse 26b, 8020 Graz danken und können letztere wirklich nur weiterempfehlen!

Mittwoch, Juni 24, 2009

Hochzeit


Unsere Hochzeit ist nun vorbei, ab sofort sind wir ein Ehepaar! Den Ablauf kann man leicht mit einem Wort beschreiben: Perfekt! Das Wetter war ideal: Am Samstag, dem Tag der Hochzeit, schien die Sonne, aber es war noch kühl genug, dass man es auch in der Festkleidung leicht ausgehalten hat. Am Sonntag, zum Faul-Am-Teich-Herumliegen, war es richtig heiß und schön, und am Montag, als wir eine Wanderung vom Gleinalm-Schutzhaus nach Übelbach unternahmen, war es schon wieder angenehm kühl und etwas bewölkt.
Der - zugegeben lange - Tag begann für Maria mit dem "Brautaufwecken" durch die Marktmusikkapelle Übelbach um 04.15 Uhr. Hans, der zwar auch schon um 04.00 Uhr wach war, wurde offiziell um 05.30 Uhr geweckt.
Ab 09.00 Uhr trafen die ersten Gäste in Übelbach ein und um 10.00 Uhr wurde die Braut in Frohnleiten abgeholt. Danach fuhren wir nach Übelbach zur standesamtlichen Trauung, die unser Bürgermeister Markus Windisch sehr stimmungsvoll gestaltete, so stimmungsvoll, dass wir uns beinahe ein wenig zusammenreißen mussten. (Schluchz!!)
Zur Kirche kamen wir dann so früh, dass wir den Pfarrer noch in Stallkleidung antrafen, was einige Hochzeitsgäste in ungläubiges Staunen versetzte. Den Pfarrer störte das kaum, er brachte uns gleich Getränke zur Überbrückung und wir wurden von der "Fuchsbartlbanda" unterhalten, die uns ja bereits beim Standesamt abgeholt hatte.
Um 13.30 Uhr begann dann die kirchliche Trauung. Die musikalische Gestaltung der Messe durch den "d'accord Frohnleiten" begeisterte uns und die Hochzeitsgäste. Da wir in der Übelbacher Pfarre keine Unbekannten sind, machte es dem Pfarrer offensichtlich besondere Freude, die Trauungsmesse zu halten und gestaltete sie sehr persönlich. Etwas überraschend war dann für Hans, das der Pfarrer ihn die Präfation singen ließ (In Wahrheit ist es würdig und recht...). Das Schöne war, das die Hochzeitsgäste die Messe so richtig mitfeierten und sich nicht nur berieseln ließen oder sich überhaupt unwohl fühlten.
Nach der Messe wurden wir von der Marktmusikkapelle Übelbach empfangen. Eine besondere Überraschung bereiteten uns die ehemaligen Kollegen von Maria von der Energie Steiermark Gas & Wärme, die uns Luftballons mit guten Wünschen überreichten, die wir in den Himmel steigen lassen konnten.
Bei der anschließenden Agape, die Reli, die Mutter von Hans, organisiert und ausgerichtet hat, hatten wir ausgiebig Zeit, uns zu laben, fotografieren zu lassen, mit den Gästen zu reden,... Es war richtig entspannt und gemütlich. Nochmals ein herzliches Dankeschön an die vielen Helfer bei der Agagpe.
Um ca. 17.00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Gasthof Brauhaus Großauer. Unterwegs wurden wir von "Absperrern" vom Roten Kreuz Übelbach und dem Vokalkreis Übelbach aufgehalten. Eine der Chordamen hatte einen spektakulären Fahradunfall erlitten, und Hans musste, vorzugsweise mit Bier und Schnaps, Erste Hilfe leisten. Maria durfte eine Karte vom Übelbachtal zeichnen, wo ihr Liebster aufgewachsen ist.
Recht pünktlich um ca. 18.00 Uhr trafen wir bei der Tafel ein. Hier spürten wir zum ersten Mal, dass wir schon recht lange auf den Beinen waren. Aber es ging gleich weiter, mit Essen und Tanz. Die Betreuung im Gasthaus ließ keine Wünsche offen, großes Lob und vielen Dank an Karin und Bernhard Großauer! Um 21.00 Uhr schnitten wir die Hochzeitstorte an und kurz vor Mitternacht wurde "das Kranzl heruntergetanzt". Die Fuchsbartlbanda war grandios wie immer und ging sehr gut auf die Hochzeitsgesellschaft ein. Um Mitternacht wurde "Bohnensterz und Mehlsuppe" im Freien auf offenem Feuer zubereitet, nochmals ein Erlebnis für alle Sinne. Um 03.00 Uhr fielen wir schließlich todmüde in unser Bett.
Abschließend können wir nur sagen, dass es ein genialer Tag der Superlative war. Aus unserer Sicht war einfach alles perfekt. Und das liegt insbesondere an den wunderbaren Menschen, die uns an diesem Tag umgeben haben, die mit uns feierten, die als "gute Geister" im Hintergrund arbeiteten. Wir möchten uns bei allen bedanken: dafür dass ihr dabei wart, geholfen habt, mit uns gefeiert habt, für die tollen und auch finanziell sehr großzügigen Geschenke (es war schön zu sehen, dass sich wirklich alle Gedanken gemacht haben und wir schätzen das sehr!).
DANKE IHR LIEBEN,
EURE FAMILIE PLIENEGGER

Übrigens: Mehr Bilder gibt's unter http://www.hochzeit.plienegger.net.

Mittwoch, Mai 27, 2009

Letzte Vorbereitungen

Der letzte Eintrag ist schon wieder eine ganze Weile her, darum melden wir uns jetzt kurz noch einmal vor der Hochzeit. Der große Tag rückt mit Riesenschritten näher. In knapp drei Wochen ist es so weit!!
Wir sind nun mit der Organisation der letzten Details beschäftigt, die wichtigsten Dinge sind ja ohnehin schon unter Dach und Fach. Die meisten Eingeladenen haben sich schon zurückgemeldet, so dass wir jetzt mit ungefähr 80 Gästen bei der Tafel und ungefähr 130 Leuten in der Kirche und bei der Agape rechnen. Glücklicherweise können wir uns auf viele helfende Hände verlassen, denen wir hiermit schon im Voraus einmal danke sagen.
Wir freuen uns schon auf das Fest und hoffen auf schönes Wetter und eine gutgelaunte Hochzeitsgesellschaft! Nachher gibt's natürlich einen ausführlichen Bericht mit Fotos.

Montag, März 02, 2009

Schnee, Schnee, Schnee...

Schon wieder ist ein Monat um. Darum eine kurze Info, was sich seither so getan hat. Hans hat heute seinen ersten Tag auf der Gynäkologie und damit ihm nicht fad wird, anschließend gleich einen Unfallchirurgie-Dienst. Maria sitzt (noch immer) bei ihrer Diss und kümmert sich um die Hochzeitsvorbereitungen.

Die Wohnung in Kirchdorf ist jetzt soweit fertig, auch das Badezimmer ist mittlerweile ausgemalt. Kleinigkeiten sind natürlich immer noch verbesserungswürdig.

Maria's Bruder Christian feierte seinen 40er, eine der wenigen Gelegenheiten, zu der alle Geschwister inklusive Anhang zusammengekommen sind.

Bis Dienstag letzte Woche hat es etwa 10 Tage durchgehend geschneit, hier in Kirchdorf aber gleichzeitig getaut, so dass nicht allzu viel Schnee liegen geblieben ist. Fährt man mit dem Auto von hier aus ca. 5 Minuten auf den Berg hinauf liegen noch die Massen, sicher mindestens ein Meter! Dieses Wochenende hat uns die Mutter von Hans besucht und war mit Hans in Hinterstoder und auf der Wurzeralm Ski fahren. Wir freuen uns schon auf die wärmere Jahreszeit, momentan gibt es hier nur entweder Regen, Schnee oder Nebel. Ok, momentan ist es bewölkt ohne Niederschlag. Selten, wenn die Sonne scheint, ist es am Balkon gleich wunderbar warm und man kann gemütlich draußen sitzen. Und sonst muss man sich halt mit Schokolade (vorzugsweise von Bachhalm, einer ausgezeichneten Chocolaterie) über das trübe Wetter hinwegtrösten.

Die Aussicht vom Wohnzimmer / Balkon aus bei Schnee und bei Sonnenschein!!